Weihnachten is(s)t lecker!

Es gibt zweierlei Weihnachtstypen. Der erste liebt die alten Traditionen und schätzt Muttis Weihnachtsbraten sehr. Der zweite Typ kreiert für sich neue Traditionen. Wir haben dir ein perfektes Weihnachtsmenü zusammengestellt, mit dem du alle Weihnachtstypen an einen Tisch bekommst – und das ganz ohne Koch- und Kinderchaos – inklusive „Calm-down-Tipps“!

Bei Mama schmeckt‘s am besten – keine Frage – aber die Geschmackszeiten ändern sich. Wenn du dieses Weihnachten das erste Mal ein Weihnachtsessen bei dir daheim gibst oder du einfach mal etwas Außergewöhnliches auf den Festtagstisch bringen magst, liest du hier genau richtig. Doch bevor du anfängst:

1. Calm down!

Wenn man zum Dinner einlädt, auch wenn es nur die Familie ist, möchte man es allen recht machen und tischt manchmal viel zu viel auf. Wichtig ist, sich vorher Gedanken darüber zu machen, welches Menü am besten zu deinen Gästen passen könnte. Nicht vergessen: passende Getränke!
Wähle Rezepte, die du dir zutraust, bei denen du nicht tagelang in der Küche stehen musst und die du gut vorbereiten kannst – so kannst du den Weihnachtstag über viel Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Kochen sollte Spaß machen. Setze dich daher nicht unnötig unter Druck – die Weihnachtsfeiertage sind zum Genießen da! Plane auch schon vorher wann du deinen Einkauf tätigen möchtest, damit du nicht in langen Schlangen an der Kasse warten musst, aber trotzdem alles frisch parat hast.

Planungs-Tipp: Als Gastgeberin hast du die Bedürfnisse deiner Gäste im Blick. Klär aber lieber vorher noch einmal ab, ob einer deiner Gäste Unverträglichkeiten oder Ernährungsweisen hat (Gluten, Laktose, Vegetarier, etc.), oder ob man für die Kleinsten am Tisch ein Alternatives Gericht anbieten soll.

App-Tipp: Falls dir handgeschriebene Zettel mehr Sorge als Hilfe bereiten, kannst du im App Store oder im Google Play Store ganz einfach nach Einkaufslisten-Apps suchen. Somit kannst du deinen kompletten Einkauf per Smartphone regeln.

2. Was du heute kannst besorgen ...!

Je mehr du im Vorhinein erledigen kannst, desto besser und der Abend wird auch für dich ein entspanntes Highlight! Die richtige Deko unterstreicht zusätzlich eine weihnachtliche Stimmung und lässt das Auge genießen. Anstatt etwas Neues zu kaufen, kombiniere Kugeln, Lichterketten und andere weihnachtliche Accessoires, die noch in deiner Weihnachtskiste schlummern. Grün, rot, Gold und Silber kommen dafür nie aus der Mode! Du möchtest etwas Nachhaltiges ausprobieren? Seit ein paar Jahren geht der Trend wieder weg von buntem Plastik – dafür aber hin zu natürlichen Dekoelementen, die du wahrscheinlich alle bereits vorhanden hast. Als Basis wirken Naturmaterialien gepaart mit glänzenden Elementen besonders toll, aber beachte, dass die Tischdeko nicht zu überladen sein sollte, damit das Essen noch Platz hat.

Materialien-Tipp: Für Nachhaltige: Weihnachtlicher Duft verbreitet sich ganz leicht durch frische Tannenzweige und -zapfen. Kleine Baumscheiben aus Birkenholz kannst du als Glasuntersetzer umfunktionieren. Gewürze wie Zimtstangen, Nelken, Anissterne und Vanilleschoten sehen toll in Einmachgläsern aus. Drapiere vorsichtig eine Stumpenkerze oder ein Teelicht in die Mitte, et voilà: Schon hast du Duft, Deko und gedimmtes Licht in Einem und bist die nächsten Jahre damit immer noch „en vouge“.

Auch die richtige Musikauswahl unterstreicht die Stimmung im Raum. Du kannst natürlich nach alten Weihnachts-CDs kramen, aber einfacher hört sich es über Musik-Streaming-Anbieter.

Musik-Tipp: Suche bei Spotify und Co. nach Weihnachts-Playlists und du brauchst dir den gesamten Abend keine Gedanken mehr über das Wechseln von CDs machen!

3. Appetitizer!

Wer kennt es nicht: Von kleinen Knabbereien und Vorspeisen, wie Brot und Kräckerstangen, ist man schnell gesättigt und hat kaum mehr Platz für den Hauptgang.

Snack-Tipp: Stelle als kleine Aufmerksamkeit leichte Snacks in überschaubarer Menge zu dem Willkommensdrink parat. Um durch den Abend zu führen, kannst du eine kleine Menükarte zusammenstellen und mit geheimnisvollen oder lustigen Namen für deine Gerichte durch den Abend leiten. So können deine Gäste ihren Appetit besser einteilen. Vielleicht haben deine Kinder Spaß dran, dir in der Vorweihnachtszeit beim Gestalten zu helfen. In den Rezepten findest du unsere kleine Namens-Geschichte als Beispiel.

Jetzt aber Butter bei die Fische – dieses perfekte Weihnachtsmenü is(s)t außergewöhnlich und einfach lecker! Die Mengenangaben sind für 4 Personen ausreichend.

Vorweg

Ein Salat namens Bert

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Wintersalat mit Camembert, Birne und Granatapfel

Zutaten

  • 75 ml Olivenöl
  • 25 ml Balsamico-Essig
  • ½ EL Dijon-Senf
  • ½ TL Honig
  • ½ TL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer
  • 200 g saisonaler Salat
  • 300 g Wintersalat eurer Wahl
  • 1 reife Birne
  • 1 Camembert
  • ½ Granatapfel
  • 1 Handvoll Peka- oder Walnüsse

Zubereitung

Dressing: Die Knoblauchzehe schälen und in kleine Stücke schneiden. Dann Olivenöl, Balsamico, Senf, Honig und Zitronensaft in ein Glas geben und vermischen. Am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Salat: Den Salat waschen und in mundgerechte Größe rupfen. Die Nüsse in einer Pfanne kurz leicht anrösten, danach abkühlen lassen. Den Granatapfel halbieren und aus einer Hälfte (am besten in einer Schüssel mit Wasser) die Kerne entnehmen. Camembert und Birne in dünne Scheiben schneiden. Den Salat in kleinen Schalen anrichten, dann Birne und Camembert-Stücke darüber legen. Mit Granatapfelkernen und Pekanüssen toppen. Kurz vor dem Servieren mit dem Dressing übergießen.

Entweder, oder ...
Über den Hauptgang zermartert man sich am häufigsten den Kopf: Er sollte nicht zu mächtig, deftig und fettig sein, aber trotzdem jedem schmecken. Wir stellen dir hier zwei Gerichte vor, die du je nach Gusto wählen kannst. Das eine ist eine Low-Carb-Variante eines klassischen Weihnachtsgerichts. Das zweite bringt einen modernen Kick zwischen Lametta und Tannenbaum auf den Tisch.

Hauptgang: 1. Variante

Aschenbrödels Lieblingsessen

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Gulasch mit Winterknollen

Dieses Gericht kannst du schon am Vortag einkochen und es schmeckt aufgewärmt und durchgezogen sogar noch besser!

Zutaten

  • 600 g Rindergulasch (Bio-Qualität)
  • 300 g Karotten
  • 300 g Pastinaken
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Zweige Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 600 ml Gemüsefond
  • 150 ml Rotwein
  • 20 g Tomatenmark
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Lorbeerblätter – am besten frisch
  • Ras el-Hanout
  • Pfeffer und Meersalz

Zubereitung

Basis: Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden, Karotten und Pastinaken schälen und in Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und halbieren, Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Kräuter waschen und trockentupfen.
Öl in einem großen Topf erhitzen und das Fleisch rundum anschmoren, Tomatenmark hinzugeben und unterrühren. Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und kurz anrösten. Alles mit Rotwein ablöschen und aufkochen lassen.
Gemüsefond dazugeben und das Fleisch bei mittlerer Hitze etwa 90 Minuten zugedeckt köcheln lassen, zwischendurch mehrmals durchrühren. Für den Biss erst dann Karotten und Pastinaken dazugeben.

Abschmecken: Das Gulasch mit Ras el-Hanout, Salz und Pfeffer würzen und verrühren. Thymian, Rosmarin und Lorbeerblätter dazugeben und alles für weitere 30 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Vegetarischer Tipp: Für Vegetarier kannst du ganz leicht Sojaschnetzel anstatt dem Rind servieren (diese findest du bereits in gut sortierten Supermärkten oder online). Je länger diese in der Soße schwimmen, desto mehr saugen sie sich mit der geschmackvollen Soße voll, behalten aber aufgrund ihrer Konsistenz einen fleischähnlichen zarten Biss.

Hauptgang: 2. Variante

Weihnachten am Strand

Fixe Surf’n’Turf Burger mit Granatapfel-Soße

Burger an Weihnachten? Und ob! Mit dieser Granatapfelsoße wickelst du auch einen klassischen Weihnachtsliebhaber um den Finger.

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Zutaten

  • 150 g Rinderhackpatty (je Burger)
  • Burger Buns (1 pro Person; Brötchen gibt es schon fertig zu kaufen)
  • Mild- würzige Käsescheiben
  • Olivenöl
  • 2 - 3 Riesengarnelen (pro Burger)
  • Feldsalat
  • 2 Knoblauchzehen
  • ½ Zitrone
  • Chillyflocken
  • 4 - 5 Schalottenzwiebeln
  • Weißer Balsamico Essig
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 1 - 2 EL Zucker
  • 20 g Butter
  • 1 Granatapfel

Zubereitung

Patties: Das Rinderhack mit Salz und Pfeffer würzen und je zu 150-g-schweren Kugeln rollen und in flache Fladen pressen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Patties von jeder Seite ca. 4 Minuten anbraten. Zum Warmhalten mit der Pfanne (diese sollte ofenfest sein) in den Backofen stellen.

Garnelen: Die Garnelen von der Schale befreien. Knoblauch fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und Garnelen und Knoblauch anbraten. Salz, Pfeffer, Chilly und Zitronensaft dazugeben und mit einem Schuss Balsamico ablöschen. Herd ausstellen und Pfanne beiseite stellen.

Soße: Zwiebeln in Streifen schneiden und mit der Butter und dem Honig bei mittlerer Temperatur langsam karamellisieren lassen. Mit Balsamico ablöschen, die Granatapfelkerne und den Zucker beigeben und weitere 10 bis 12 Minuten schmoren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Anrichten: Burger Buns aufschneiden und im Backofen erwärmen. Die untere Briochehälfte mit etwas Salat belegen, darauf das Fleischpatty mit einer Scheibe Käse toppen. Zu guter Letzt folgen Garnelen mit der karamellisierten Granatapfelsoße und die obere Briochehälfte.

Vegetarischer Tipp: Anstatt den Fleischpatties kannst du ganz einfach Gemüsebratlinge oder Sojaschnitzel und gegrilltes Gemüse zwischen die Burgerbrötchen legen.

Nachtisch passt immer!
Das Süße kommt leicht zum Schluss. Diese weihanchtliche Creme wird sich nicht auf den Hüften festsetzen und kann in aller Ruhe schon am Vortag zubereitet und dann kaltgestellt werden.

Nachtisch

Schneewittchens Beauty-Geheimnis

Bratapfel-Zimt-Creme

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Zutaten

  • 2 Äpfel
  • 50 g Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • Saft einer halben Zitrone
  • 50 ml Apfelsaft
  • 250 g Quark
  • 50 g Naturjoghurt
  • 2 TL Zimt
  • 2 TL Ahornsirup

Zubereitung

Basis: Die Äpfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Jede Apfelspalte in 4 kleinere Spalten schneiden und in einer Form gut verteilen. Das Mark einer Vanilleschote, den Zucker, Zitronen- und Apfelsaft nacheinander über die Apfelspalten geben und einmal durchmischen.
Im Backofen bei 200 Grad (Umluft) für etwa 20 Minuten garen und anschließend abkühlen lassen. In kleine Gläser verteilen.

Creme: In einer Schüssel Quark, Naturjoghurt, Zimt und Ahornsirup vermischen. Auf die Apfelspalten in die kleinen Gläser geben.
Darauf kannst du Weihnachtsplätzchen jeder Art im Ganzen legen oder zerkrümelt als Crumble darüberstreuen.

Aha: Dieser Nachtisch ist locker und leicht und trotzdem weihnachtlich. Durch die Plätzchen-Toppings ist er auch für Kinder wie gemacht bevor die Bescherung beginnt.

Ein zusätzlich sicheres und Anti-Stress-Gefühl gibt dir bei Tröpfchenverlust die richtige Wahl der richtigen Slipeinlagen. Wenn es dann doch etwas turbulenter an dem Abend zu gehen sollte, musst du dir keine Gedanken über ständige Toilettengänge und Uups-Momente machen. Das gesamte lights by TENA Sortiment findest du hier.

Egal was du auf den Tisch bringen wirst, deine Eltern und Freunde werden stolz und dankbar sein und sich einfach freuen, von dir bekocht zu werden. Um noch mehr Aufwand zu reduzieren plant doch das nächste Dinner damit, dass jeder einen Gang vorbereitet. So ist der Überraschungsmoment größer und der Ruhepuls höher. Wer weiß: vielleicht gibt’s das nächste Weihnachten Sushi von Mutti – oder von dir.

Und falls du für Weihnachten noch nicht das richtige Outfit gefunden hast, schau mal in unserem nächsten Beitrag nach. Hier findest du klassische und moderne Inspiration.