So schön duftet der Herbst

In der dunklen und kalten Jahreszeit wächst das Bedürfnis nach sinnlichen, schweren Düften, die uns an den warmen Orient erinnern. Wir erklären, welche Düfte gegen dunkle Tage helfen und unsere Stimmung aufhellen.

In zwischenmenschlichen Beziehungen ist es wichtig, jemanden „gut riechen“ zu können. Schließlich bringen wir Düfte und Gerüche mit Gefühlen und Erinnerungen in Verbindung. Der perfekte Herbstduft erinnert uns an unseren Lieblingskaschmirpullover. Er riecht warm, sinnlich, anschmiegsam und einfach kuschelig. Das passende Parfum zur passenden Jahreszeit trägt viel zum Wohlgefühl bei. Wenn die Tage kürzer, kälter und ungemütlicher werden, können wir dem trüben Wetter mit einer kleinen Aroma-Therapie entgegenwirken. Die sinnlichen Hauptakteure der duftigen Herbstzeit heißen Sandelholz, Bergamotte, Vanille, Orangenblüte oder Damaszener-Rose.

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Von der Nase direkt ins Gehirn

Der Mensch hat rund 30 Millionen Riechzellen. Damit können wir rund 10.000 verschiedene Gerüche unterscheiden. In Bruchteilen von Sekunden werden die Gerüche mit der Nase aufgenommen und an die Region im Gehirn weitergeleitet, die auch für unsere Emotion verantwortlich ist. Gerüche lösen daher bei uns oftmals damit zusammenhängende Erinnerungen aus. So werden weihnachtliche Duftnoten von Karamell, Vanille oder Tonkabohne beispielsweise meist mit der Winterzeit in Verbindung gebracht.

Mit dem Wechsel der Jahreszeiten verändern sich auch unsere Duftvorlieben. Während im Frühling blumige und fruchtige Nuancen angesagt sind, darf das Parfum im Sommer leicht, spritzig und erfrischend sein. Ganz anders im Herbst und Winter. Hier sehnen wir uns eher nach schweren, pudrigen und üppigen Düften. Besonders gut passen daher erdige, holzige, weiche, balsamische, warme und sinnliche Düfte.

Düfte für ein warmes Gefühl

Neben orientalischen und würzigen Kompositionen werden im Herbst und Winter auch gerne Chypre-Düfte aufgetragen. Beliebte Inhaltsstoffe sind beispielsweise samtiges Sandelholz, modrig-süßes Patschuli oder intensives Vetiver. Diese Düfte entfalten in der kalten Jahreszeit ein warmes Gefühl auf der Haut – und nicht zuletzt natürlich auch in der Nase. Das macht sie zum idealen Begleiter für graue und kalte Tage, denn sie hellen unsere Stimmung auf und lassen uns wohl fühlen.

Aha: Die Duftmoleküle im Parfum sind dafür verantwortlich, wie langanhaltend und intensiv ein Duft riecht. Ein Eau de Toilette für den Sommer hat beispielsweise einen Anteil von ca. fünf bis acht Prozent, Eau de Parfum hingegen ca. 10 Prozent und Absolue, also Extrait Parfum, kann sogar 10 bis 25 Prozent der Duftstoffe beinhalten.

So sind Düfte aufgebaut

Jedes Parfüm besteht aus einer Duftkomposition. Es zeichnet sich durch seinen Duftverlauf aus – also der Entwicklung des Duftes vom Aufsprühen über die vollständige Entfaltung auf der Haut bis zum Abklingen. Unterteilt werden diese unterschiedlichen Duft-Phasen in „Kopfnote“, „Herznote“ und „Basisnote“.

Die Kopfnote, die sich bereits in den ersten Minuten nach dem Auftragen des Parfüms auf der Haut entfaltet, ist in der Regel bei jedem Parfüm intensiver als die anderen Nuancen und ist von leichtflüchtigen Duftstoffen geprägt. Die Kopfnote verfliegt bereits nach wenigen Minuten. Deshalb spricht man auch von der ersten Duftphase. Die Herznote ist bei einem Parfüm hauptsächlich in den Stunden, nachdem sich die Kopfnote verflüchtigt hat, zu riechen und bildet den eigentlichen Duftcharakter. Den letzten Auftakt bildet die Basisnote, die meist schwere und langanhaltende Aromen und Essenzen enthält.

Tipp: Nimm Zwei!
Parfums sind nicht monogam. Im Gegenteil: Das sogenannte Layering, also das Tragen mehrerer Düfte gleichzeitig, wird immer moderner. Erlaubt ist, was gefällt. Es empfiehlt sich jedoch, mit Düften ähnlicher Duftfamilien zu arbeiten. Ansonsten darf man der Nase nach mischen!

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Probiere Düfte in Ruhe aus

Richtig duften – so geht’s:

Parfüm nach der eigenen Persönlichkeit auswählen
Wer seinen ganz persönlichen Duft sucht, sollte Essenzen suchen, die einem besonders gut gefallen. Ein Parfüm kann blumig, fruchtig, spritzig, sinnlich-warm oder holzig sein. Die Schwierigkeit besteht oft darin, die richtige Auswahl zu treffen. Die Kriterien unterscheiden sich je nach Hauttyp, Gefühlen, Erinnerungen und der jeweiligen Persönlichkeit.
 
Duft in Ruhe ausprobieren
Um herauszufinden, ob ein Parfüm auch wirklich passt, sollte man es an einer Körperstelle ausprobieren, an der man den Pulsschlag spürt – also dem Hals oder Handgelenk. Dort ist die Haut dünn und gut durchblutet. Die Körperwärme bringt das Parfüm schnell zur Entfaltung. Anschließend mindestens eine halbe Stunde warten. Erst dann haben sich der Duft und seine Einzelkomponenten voll entfaltet.
 
Richtige Konsistenz wählen
Im Alltag ist das Eau de Toilette ideal, weil es ein dezentes Duftambiente hinterlässt. Wer sich dagegen ein kräftigeres Duftsignal wünscht sollte zum Eau de Parfum oder direkt zum Parfüm greifen, denn in ihnen stecken konzentrierte Duftmoleküle, die uns ganz lange begleiten.
 
Parfüm sparsam verwenden
Hals, Nacken, Dekolleté, die zarte Stelle hinter dem Ohr und die Innenseite des Handgelenks eignen sich ideal zum Auftragen des Parfüms. Der Mund oder das Gesicht sollten hingegen nicht parfümiert werden. Die Haut ist hier zu sensibel und könnte durch die Duftmoleküle gereizt werden. Auch auf die Kleidung kann etwas Parfüm gesprüht werden. Ein Parfüm darf sich allerdings nur ganz dezent offenbaren. Es sollte erst wahrnehmbar sein, wenn man schon recht nahe ist – nämlich etwa 40 Zentimeter.
Aha: Niemals den Duft zerreiben, sondern nur aufsprühen – durch die Reibung werden Duftmoleküle zerstört.
 
Parfüm richtig aufbewahren
Parfüm ist licht- und wärmeempfindlich. Der Flakon sollte deshalb in der Originalverpackung aufbewahrt und vor Wärme geschützt werden. Ein Parfüm, das gut aufbewahrt wird, ist in der Regel zwei bis fünf Jahre lang haltbar. Sobald es angebrochen ist, hält es sich rund ein Jahr lang.

Gute Düfte sind sinnlich, individuell, aber auch verbindend. Die lights by TENA lange Slipeinlagen mit Frischeduft haben sich das und zusätzlich ein angenehmes Frischegefühl auf die Fahne geschrieben. Pfirsich, Zitrone und Zedernholz unterstützen diskret und sicher bei jedem Uups-Moment. Wer zu den duftenden oder den unbedufteten Slipeinlagen greifen sollte, erfährst du in unserem Artikel lights by TENA: Mit Duft oder lieber ohne?