von Must Haves bis Hero Pieces

Basics im Kleiderschrank:
von Must Haves bis Hero Pieces

Ab 30 dürfen wir die Mode entspannt sehen. Brauchen nicht mehr jeden Trend auf Biegen und Brechen mitmachen, sondern können uns auf die unverzichtbaren, langlebigen Basic-Teile konzentrieren. Dass es dabei nicht am nötigen Chic fehlen muss, zeigen uns die Französinnen schon seit Jahrzehnten.

Diese 10 Teile sollten in keinem Kleiderschrank fehlen

Dass weniger durchaus mehr sein kann, beweist die Kunst, geschickt zu kombinieren. Und das geht umso leichter, wenn der Grundstock der Geraderobe schön übersichtlich ist. Dies sind die ultimativen Must Haves:

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1. Trenchcoat: Der doppelreihige ursprüngliche Armeemantel geht immer und überall! Tagsüber überm Blazer auf dem Weg ins Büro oder abends zusammen mit dem Kleinen Schwarzen in die Bar – mit dem Trench ist man einfach gut angezogen.
 
2. Weißes Herrenhemd oder Hemdbluse: Locker fallend – mit Shirt drunter – reicht das weiße Multitalent bis über den Po und kann eine leichte, kaschierende Jacke ersetzen. Offen oder nur mit einem Knoten geschlossen wird es zu Röcken kombiniert.
 
3. Knielanger, unifarbener Rock: Schmeichelnd sind gerade Formen und die A-Linie. Sportiv wirkt der Rock mit Herrenhemd oder Jeansjacke und T-Shirt. Zum Ausgehen kommt der Blazer darüber.
 
4. Jeansjacke: Tailliert und knappsitzend wirkt der Klassiker immer jung und modisch. Die Jeansjacke ist nicht nur perfekt für die Freizeit, sie kann ein bisschen zaubern und lässt ein Kleines Schwarzes oder einen schwarzen Rock lässig wirken.
 
5. Kleines Schwarzes: Die beste Erfindung der berühmten französischen Modedesignerin Coco Chanel! „Dieses schlichte Kleid wird eine Art von Uniform für alle Frauen mit Geschmack werden“, war ihr sich später bewahrheitender Begleit-Kommentar zu dem zeitlosen, schwarzen Etui-Kleid.

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6. Langärmeliges Streifenshirt: Seit die französische Schauspielerin Jean Seberg in den 60er Jahren ein vom bretonischen Fischer-Shirt inspiriertes Ringel-Shirt mit Chinohosen kombinierte, ist das maritime Stück nicht mehr wegzudenken.

7. Statement-T-Shirt: Die meisten T-Shirts mit einem flotten Spruch haben einen sportlichen oder sogar rockigen Look. Darum darf das Drumherum ruhig etwas schicker ausfallen. Mit schwarzer Hose und Blazer wird’s richtig elegant. Hierfür sind Statement T-Shirts in schlichten Farben wie Weiß, Grau, Blau, Schwarz oder Beige besonders geeignet.

8. Jeans: Die Bootcut – oben gerade, unten etwas ausgestellt – kommt nie aus der Mode! Solche Jeans machen bei weiblichen Rundungen schöne Proportionen. Tipp: Nie zu eng kaufen! Das lässt einen dicker erscheinen.

9. Schwarze Hose: Bestes Basic ist eine mäßig weite, schwarze Hose mit geradem Schnitt. Sie streckt die Figur, wenn sie extralang zu High Heels getragen wird.

10. Klassischer Blazer: Diese edle Jacke sollte über die Hüften reichen oder kann sogar ein Gehrock sein. Mit ihm bekommen Bluse, Rock oder Hosen gleich einen zeitlos eleganten Look. Mit Jeans wird’s etwas aufgelockert.

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Liebe zum Detail lohnt sich! Sie komplettiert das gesamte modische Erscheinungsbild:

Schwarze High Heels: Darauf achten, dass der Absatz nicht zu filigran ausfällt. Denn mit einem etwas dickeren Absatz kann man (vor allem Ungeübte) besser laufen, und bei etwas üppigeren Körperformen wirkt er dann nicht zu zerbrechlich.

Chucks: Die hochrandigen Canvas-Schuhe wurden ursprünglich 1923 in den USA zum Basketballspielen entwickelt. Seitdem haben sie sich optisch kaum verändert, aber ihr Einsatzgebiet hat sich enorm erweitert: Als bunter Tausendsassa schaffen sie es sogar, dass das Kleine Schwarze „rockt“.

Clutch: Die kleine henkellose Abendtasche sollte möglichst schlicht sein, um nicht vom Abendoutfit abzulenken. In dieser dezenten Form kann sie auch tagsüber als Business-Tasche eingesetzt werden.

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Zehentreter: Im Sommer läuft nichts ohne sie! Nur: Je nach Branche dürfen sie nicht unbedingt mit ins Büro, da diese bequemen Sandalen zu viel nackte Füße zeigen. Und: Die Füße müssen immer gut gepflegt sein!

Karo-Schal: Nicht nur bei eisigen Temperaturen leistet das Wollstück gute Dienste. Auch in der Übergangszeit verleiht es jedem Outfit ein rustikales Country-Flair.

Lange, unechte Perlenketten: Sie adeln ein Kleines Schwarzes zur Abendrobe oder bilden das modische I-Tüpfelchen zum Statement-Shirt. Hier lautet die Devise: im Dutzend besser! Denn richtig cool sehen die Ketten erst im Rudel aus.

Hingucker-Gürtel: Mit Strass-Steinen, Stickerei oder Nieten avanciert der Riemen zum Taillen-Star und wertet jedes schlichte Outfit raffiniert auf.

Diese Hero Pieces bleiben immer im Trend

Deshalb lohnt es sich beim Kauf der Dauerbrenner auf Qualität und Zeitlosigkeit zu setzen.
 
  • Kleines Schwarzes: Ein schlichtes Etui-Kleid ist permanent in. Beim Kauf auf modischen Firlefanz wie Volants oder Fransen verzichten.
  • Trenchcoat: Beige oder Olive sind die klassischen Farbtöne. Besser keine Modelle mit wilden Mustern oder in Knallfarben wählen.
  • Blazer: Blau oder Schwarz passen für die kühle Jahreszeit immer. Weiß geht jeden Sommer wieder.
  • Weißes Herrenhemd: Entweder stilecht vom Partner ausleihen, oder selbst in der Herrenabteilung stöbern – Herrenhemden garantieren einen feminin-burschikosen Look.

Diese Sachen ab und zu aktualisieren

Hier kann man sich ruhig als Schnäppchenjäger betätigen. Es reicht, wenn beispielsweise das Statement-T-Shirt eine Saison überlebt. Wichtiger ist der modische Pfiff:
 
Jeans: Bei einem Billigprodukt müssen unbedingt Schnitt und Washung up to date sein. Deshalb von Zeit zu Zeit die Hose kritisch überprüfen.
Gürtel: Eine Saison ist alles silberfarben, die nächste in Roségold. Deshalb ruhig zu Kunststoffleder greifen und jede Saison austauschen.
Statement-T-Shirt: Ein zeitgemäßer Spruch und die Farbe zählen hier. Vorsicht: Jahreszahlen können verräterisch sein!

Style-Geheimnisse: Tipps und Tricks für ein Super-Aussehen

Mix it up: Muster oder unterschiedliche Materialien dürfen ruhig gemixt werden. Aber dabei immer schön in einer Farbfamilie bleiben.
Passform ist das A und O: Die eigene Garderobe muss perfekt sitzen, sonst fühlt man sich nicht wohl.
Oversized bedeutet nicht unförmig: Hier macht es die Kombination. Bequem kann auch stylish aussehen, wenn zu einer engen Hose ein weites Oberteil getragen wird, beziehungsweise zu einer Loose Fit Jeans ein enges T-Shirt.

Du siehst: Mode ist zeitlos aber immer voll im Trend und mit diesen Basics sogar nachhaltig – denn durch neue Style-Kombis muss nicht ständig ausgemistet werden. Außer natürlich, du hast noch Umstandsmode, die eine Freundin gut gebrauchen könnte.
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